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Startschuss für Ladesäulenförderung

22.02.2017

Die lang erwartete Förderung für Ladeinfrastruktur läuft an: Ab 1. März 2017 können beim BMVI Förderanträge für die Errichtung öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge gestellt werden.

Wer jetzt vom Bundesprogramm Ladeinfrastruktur profitieren will, muss jedoch schnell reagieren: Antragsschluss für die erste Förderrunde ist der 28. April 2017. Auch sind die Fördermittel begrenzt: Für Normalladestationen bis 22 kW ist im ersten Aufruf eine Summe von 10 Mio. Euro vorgesehen; die Verteilung der Zuwendungen für zunächst 2.500 DC-Schnellladestationen ist nach Bundesländern aufgeschlüsselt: je 430 sollen fürs Erste in Baden-Württemberg und Bayern errichtet werden.


Trotz des eng bemessenen Zeitrahmens ist es wichtig, dass die Ladeinfrastruktur exakt auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt und zukunftssicher ist. Als Ladesäulen-Hersteller und erfahrener E-Mobility-Dienstleister beraten wir Sie in allen Fragen rund um die Ladeinfrastruktur und liefern Ihnen die nötigen Informationen für eine erfolgreiche Antragstellung.


Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag

Grundsätzlich können alle juristischen und natürlichen Personen einen Förderantrag stellen – also Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke, Städte und Gemeinden, Vereine und private Investoren. Weil zu einer funktionsfähigen Ladeinfrastruktur mehr gehört als die Hardware, werden neben der Anschaffung der Ladesäule auch alle anderen mit der Errichtung verbundenen Kosten für Netzanschluss und Montage bezuschusst. Das gilt auch für die Ertüchtigung bestehender Ladeinfrastruktur, vorausgesetzt, dass für den Nutzer ein Mehrwert geschaffen wird. Das können zusätzliche Authentifizierungsoptionen sein, kürzere Ladezeiten, höhere Ladeleistungen oder die Berücksichtigung weiterer Steckerstandards.


Schnell sein lohnt sich
Die Förderung erfolgt anteilig. Der Bund übernimmt bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten einer Ladesäule: pro Ladepunkt (sofern diese gleichzeitig genutzt werden können) bei Normalladesäulen maximal 3.000 Euro, bei Schnelladern unter 100 kW höchstens 12.000 Euro und über 100 kW maximal 30.000 Euro. Bei den Kosten für die Infrastruktur sind es ebenfalls bis zu 40 Prozent; die Höchstgrenzen pro Standort liegen bei Normalladesäulen bei 5.000 Euro, bei Schnellladesäulen bei 50.000 Euro.
Um die Förderung komplett auszuschöpfen, müssen alle Förderkriterien vollständig erfüllt sein; sind die Ladepunkte zum Beispiel täglich nur zwölf Stunden zugänglich, reduziert sich die Zuwendung entsprechend. Darüber hinaus ist die Zuwendungssumme im ersten Förderaufruf pro Antragsteller auf 5 Mio. Euro begrenzt. Für den gesamten Förderzeitraum bis 2020 liegt die Obergrenze bei ebenfalls 5 Mio. Euro pro Antragsteller.
Verteilt werden die Gelder nach dem Windhund-Prinzip: Die Online-Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Sobald der Topf leer ist bzw. bei den Schnellladestationen die für das jeweilige Bundesland festgelegte Anzahl erreicht ist, endet die Förderrunde. Erfolgreiche Antragsteller haben zwölf Monate Zeit, um ihr Infrastrukturprojekt umzusetzen.

 

Zukunftssicher und nutzerfreundlich
Die Förderung ist an bestimmte Kriterien gebunden: Im Vordergrund stehen die flächendeckende Versorgung, Nutzerfreundlichkeit und die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Daher muss der Ladesäulen-Strom aus regenerativen Quellen stammen, und die Ladesäulen müssen sechs Jahre lang 24 Stunden täglich, mindestens aber zwölf Stunden an Werktagen zugänglich sein.
In technischer Hinsicht müssen die Ladeeinrichtungen die Vorgaben der aktuellen Ladesäulenverordnung erfüllen – welches Modell von welchem Hersteller Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Wir arbeiten bei Infrastrukturprojekten anbieterübergreifend und können auf ein zuverlässiges Netzwerk von Partnern zurückgreifen. Für die Stecker gilt: Normalladesäulen müssen mindestens für Typ-2-Stecker geeignet, Schnellladesäulen mit CCS ausgestattet sein.
Die geforderte Barrierefreiheit ist gewährleistet, wenn der Fahrstrom entweder kostenfrei überlassen wird oder eine unkomplizierte Authentifizierung und Bezahlung via Smartphone-App, Karte oder PayPal möglich ist. Damit die Kunden unterschiedlicher Stromanbieter bedient werden können, müssen die Lademöglichkeiten roamingfähig sein. Wir sorgen z. B. gemeinsam mit unserem Partner Hubject dafür, dass Ihre Ladesäulen in ein europaweites Ladenetzwerk integriert sind.

 

Alles aus einer Hand
Was es dabei im Detail zu beachten gilt, erklären Ihnen unsere Experten. Unsere maßgeschneiderten Gesamtlösungen decken alle Aspekte rund um die Planung, Realisierung und den Betrieb von Ladeeinrichtungen ab: Vom Stromanschluss und Lastmanagement bis zur Online-Anbindung an ein Backend-System, von der Authentifizierung und Abrechnung bis zur Auswertung der Ladevorgänge, von der Schaffung der baulichen Voraussetzungen bis zu Wartung und Service bieten wir alles aus einer Hand.

 

Nutzen Sie unsere Experten-Beratung rund um das Thema Elektromobilität und Förderung.